Sie sind hier: 
21.9.2017


UMTS Netzabdeckung

Die Netzabdeckung der UMTS Anbieter unterscheidet sich zum Teil erheblich, die Netzbetreiber stellen aber Karten zur Verfügung, die mehr oder weniger präziese Aufschluss über die derzeitige Abdeckung geben. Hier sind Ähnlichkeiten mit der DSL Verfügbarkeit vorhanden, wie auch beim DSL Zugang ist bei der UMTS Abdeckung der ländliche Raum benachteiligt, hier ist in weiten Teilen kein UMTS verfügbar.

UMTS Verfügbarkeit prüfen

AnbieterVerfügbarkeitWeb
T-mobile D1UMTS/HSDPA  prüfen
Vodafone D2UMTS/HSDPA   prüfen
E-Plus/BASEUMTSprüfen
O2UMTS/HSDPAprüfen

Die UMTS Netzabdeckung ist bei O2 nicht wie bei den anderen Mobilfunkanbietern über eine Landkarte einzusehen. Man muss auf der o2 Webseite Straße, Hausnummer, Stadt und Postleitzahl eingeben, um zu erfahren ob man im betreffenden Gebiet mit UMTS HSDPA versorgt wird.

Bei den Anderen Anbietern steht eine mehr oder weniger übersichtliche Karte zur Verfügung die Einblick in die UMTS/HSDPA Versorgungslage gibt.

Universal Mobile Telecommunications System (UMTS)

UMTS Antenne
UMTS Antennenmast

Universal Mobile Telecommunications System, besser bekannt unter der Abkürzung UMTS, steht für den Mobilfunkstandard der dritten Generation (3G), mit dem Datenübertragungsraten von 384 kbit/s bis 7,2 Mbit/s möglich sind. Zum Vergleich mit dem GSM-Standard sind 9,6 kbit/s bis 220 kbit/s möglich.

UMTS bietet damit als erster Mobilfunkstandart Datenraten, die in den Breitbandbereich einzuordnen sind, insbesondere die Ausbaustufen, wie im folgenden gezeigt wird. UMTS ist immer wieder erweitert worden, was zu deutlich höheren Datenraten geführt hat. Seit 2006 bieten die Netzbetreiber abgesehen von E-Plus High Speed Downlink Packet Access (HSDPA) mit höheren Empfangsraten an. Das bietet zum ersten mal ein brauchbares Opens internal link in current windowmobiles Internet.

Zudem hängt die erzielbare Datenrate auch noch von der Fähigkeit des Endgerätes ab.  Derzeit kommerziell verfügbare Geräte arbeiten mit HSDPA-Category 12 (max. 1,8 Mbit/s) oder HSDPA-Category 6 (max. 3,6 Mbit/s). Diese Geschwindigkeiten sind bislang in Deutschland in weiten Teilen des UMTS-Netzes zu erreichen. In den D Netzen sind inzwischen auch mit 7,2 MBit/s verfügbar.
Im Zuge des Ausbaus von HSDPA soll mittels High Speed Uplink Packet Access (HSUPA) die maximal mögliche Senderate (Uplink) zunächst auf 1,4 Mbit/s und später auf 5,8 Mbit/s gesteigert werden. Hier sind entsprechende  Opens internal link in current windowUMTS Flatrates als DSL Ersatz schon durchaus interessant. Der Zugang erfolgt in der Regel mit einem Opens external link in new windowInternet Stick.

[ Hier finden Sie weitere Informationen zu Opens internal link in current windowHSPA+ und anderen UMTS Ausbaustufen]

Die Planungen sehen High Speed OFDM Packet Access (HSOPA) als darauf folgende Ausbaustufe im Rahmen von Next Generation Mobile Networks (NGMN) bis zum Jahre 2010 vor. Einige Anbieter testen inzwische nauch den Einsatz von Opens internal link in current windowFemtozellen, also kleinen Funkzellen, die in Router eingebaut zuhause betrieben werden können.

Die in Deutschland verfügbaren sechs FDD-Frequenzbänder sind folgendermaßen vergeben:

Betreiber Uplink Downlink Preis
Vodafone 1920,3 -1930,2 MHz 2110,3 - 2120,2 MHz 16,47 Mrd. DM
nicht belegt 1930,2 - 1940,1 MHz 2120,2 - 2130,1 MHz 16,45 Mrd. DM an Group 3G (Marke Quam)
E-Plus 1940,1 - 1950,0 MHz 2130,1 - 2140,0 MHz 16,42 Mrd. DM
nicht belegt 1950,0 - 1959,9 MHz 2140,0 - 2149,9 MHz (16,37 Mrd. DM an Mobilcom; später zurückgegeben)
O2 1959,9 - 1969,8 MHz 2149,9 - 2159,8 MHz 16,52 Mrd. DM
T-Mobile 1969,8 - 1979,7 MHz 2159,8 - 2169,7 MHz 16,58 Mrd. DM