Telekom LTE für Bonn, Hamburg, Leipzig und München
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Neue MobileInternet Datentarife von Vodafone für Laptop und Tablet
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LTE-Internet bereits für 13 Millionen Haushalte verfügbar
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News
Weg frei für die Digitale Dividende 2
Die Mobilfunkbranche kann sich über weiteres Spektrum für mobile Dienste freuen, auf der Weltfunkkonferenz WRC-12 haben Sie sich bei der zukünftigen Verwendung des Frequenzbereichs von 694 bis 790 MHz durchgesetzt. Damit gäbe es eine zweite
Digitale Dividende in deren Rahmen durch die Digitalisierung des Rundfunks frei gewordenes Spektrum für den Mobilfunk frei geräumt wird. Treibende Kräfte bei dem Beschluss waren wohl die afrikanischen und arabischen Staaten, die auf eine schnelle Öffnung des Frequenzbereichs für den Mobilfunk gedrängt haben. Eine Umwidmung könnte auf der WRC-15 stattfinden. Bis dahin arbeiten die ITU Mitgliedsstaaten an der konkreten Umsetzung.
Von der WRC werden Frequenzbereiche je nach Bedarf umgewidmet, so auch bei der Ersten Digitalen Dividende, hier wurde der 800 MHz (TV Kanäle 61-69) Bereich 2007 für den Mobilfunk freigegeben. In Deutschland wurden diese Frequenzen im April 2010 versteigert. Heute werden Sie für den LTE-Ausbau in ländlichen Regionen verwendet um die so genannten „weißen Flecken“ der Breitbandversorgung an das schnelle Internet anzubinden.
Während die Mobilfunkanbieter das Ergebnis erwartungsgemäß begrüßen gibt es von Seiten des Rundfunks Kritik. So zeigte sich der Brachenverband GSMA sehr erfreut darüber, dass der Bedarf an zusätzlichen Frequenzen für den Mobilfunk erkannt wurde und so auch zukünftig genug Bandbreite für den mobilen Breitbandzugang zur Verfügung steht. Vom IRT (Institut für Rundfunktechnik) gibt es hingegen deutliche Kritik an dem Beschluss. In einer Stellungnahme vom 9.2.2012 heißt es:
„Der Rundfunk sieht diese Entwicklung mit großer Besorgnis. Ausreichendes Funkspektrum ist eine der Grundvoraussetzungen für den Digitalen Terrestrischen Rundfunk. Der Terrestrische Rundfunk ist die Basis für eine sichere, flächendeckende und kostengünstige Information aller Bevölkerungsteile und damit eine zentrale Grundlage der demokratischen Willensbildung. Zur zeitgleichen Verbreitung von Informationen sind großflächige Rundfunknetze wirtschaftlicher als zellulare Mobilfunknetze.“
Das IRT befürchtet zudem steigende Kosten für die Fernsehzuschauer und auch Kosten, die auf Nutzer drahtloser Mikrofone zukommen. Die Debatte wird also vermutlich ähnlich verlaufen wie bei der ersten Digitalen Dividende.




Und immer weniger intelligente Menschen schauen TV. Wenn es sich nicht gerade um eine Katastrophenwarnung geht ist dieser Bereich doch auf Dauer ersetzbar.