Telekom LTE für Bonn, Hamburg, Leipzig und München
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Neue MobileInternet Datentarife von Vodafone für Laptop und Tablet
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LTE-Internet bereits für 13 Millionen Haushalte verfügbar
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News
Studie zur Nutzung des 1,4 GHz Bereichs als ergänzenden Downlink
Eine Studie des Unternehmens PLUM Consulting hat eine neue Option untersucht, Frequenzen im 1,4 GHz Bereich für mobile Breitband Dienste zu nutzen. Die Studie wurde gemeinsam für Ericsson und Qualcomm durchgeführt.
Kern der Studie ist die zukünftige Verwendung des 1,4 bzw. 1,5 GHz Frequenzbandes von 1452-1492 MHz (auch L-Band genannt). Die Studie begutachtet den Vorschlag, diesen Frequenzbereich als ergänzende Downlink –Frequenzen für den Mobilfunk zu nutzen. Den Autoren nach werden die für diesen Frequenzbereich ursprünglich vorgesehenen Dienste zum größten Teil nicht genutzt, dazu gehören unter anderem DAB und Satelliten-Netzwerke.
Phillipa Marks, Direktor am Plum Consulting sieht eine große Chance darin dieses Band nun für den Mobilfunk verwenden. Dabei soll es nicht aufgeteilt werden, in einen Up –und Downlink, sondern soll alleine die Downlink Kapazitäten erhöhen. FDD Frequenzen sind in der Regel zu jeweils 50% in Uplink und Downlink aufgeteilt, da die benötigte Kapazität im Downlink jedoch deutlich größer ist, ist die Effizienz nicht besonders hoch, das könnte durch mehr Spektrum im Downlink verbessert werden. Die nebenstehende Grafik veranschaulicht das.
Wassim Chourbaji, Senior Director für “Government Affairs” bei Qualcomm sieht in der technischen Umsetzung keine Probleme. Die Aggregation von Trägerfrequenzen sind im Rahmen der Standardisierung bereits vorgesehen für HSPA+ und LTE Advanced ( Release 10).
Interessant ist diese Option auch vor dem Hintergrund der Digitalen Agenda der EU. Ein wichtiges Ziel der Agenda beinhaltet die Bereitstellung von 30 MBit/s Zugängen für alle europäischen Bürger bis 2020. Ein sehr ambitionierte Ziel, das kaum ohne den Einsatz von Funktechnik realisierbar sein wird. Um solche Bandbreiten zu garantieren werden mehr Frequenzen benötigt, die auch einen entsprechenden Senderadius haben um abgelegene Gebiete zu erreichen. Einer Harmonisierung dieses Frequenzbereichs steht das Europäische Parlament entsprechend positiv gegenüber.
Am 20. Mai hat die CEPT (European Conference of Postal and Telecommunications Administrations), die sich aus 48 europäischen Ländern zusammensetzt ein Projektteam (FM PT 50) aufgebaut, um festzustellen, welche Nutzung der 1,4 GHz-Frequenzen für Europa die meisten Vorteile bietet.
Zur Studie (PDF):
www.plumconsulting.co.uk/pdfs/Plum_June2011_Benefits_of_1.4GHz_spectrum_for_multimedia_services.pdf
Europäisches Parlament:
www.europarl.europa.eu/pdfs/news/expert/infopress/20110510IPR19123/20110510IPR19123_en.pdf




