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Neue MobileInternet Datentarife von Vodafone für Laptop und Tablet
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News
Freilichtbühne Nettelstedt: Störung der Funkmikrofone durch LTE-Sender von der BNetzA bestätigt
Was bisher immer als Vermutung oder Verdacht geäußert, jedoch nicht durch konkrete Fälle bestätigt wurde ist jetzt belegt: die Funkmikrofone der Freilichtbühne Nettelstedt werden durch die LTE- Sendemasten in der näheren Umgebung gestört. Durch die Versteigerung der „Digitale Dividende“ Frequenzen im Bereich 800 MHz durch die Bundesnetzagentur im vergangenen Jahr werden die von den Funkmikrofonen genutzten Frequenzen nun von den Netzbetreibern für den LTE Ausbau im ländlichen Raum verwendet.
Ein Mess-Team der BNetzA hat am vergangenem Montag entsprechende Messungen an den Anlagen der Freilichtbühne Nettelstedt durchgeführt und LTE als Ursache für die Störungen bestätigt, ein offizieller Bericht durch die BNetzA folgt noch. Die Störungen werden von den Vodafone und Telekom Sendemasten verursacht, die sich in etwa 3 bis 5 km Entfernung befinden, Hauptstörer ist jedoch die Sendeanlage von Vodafone in Hille.
Wie genau muss man sich die Störung vorstellen?
Jens Metje, Geschäftsführer der Freilichbühne Nettelstedt:
„Das Geräusch in unseren Lautsprechern ist ein “weißes Rauschen”. Extrem störend ist dabei, dass unsere Mikros es schaffen, das Signal zu überlagern, solange sie nah genug am Empfänger sind. Sobald man sich aber entfernt, oder ein Hindernis zwischen Sender und Empfänger kommt, wird das LTE Signal stärker und knallt mit voller Lautstärke dazwischen. Da wir unsere Mikros auf dem Mischpult gegen Musik und Effekte relativ hoch einstellen müssen, haut das bei der “Abwechslung” gefühlt die Membranen aus den Boxen.“
Das so kein normaler Betrieb möglich ist leuchtet ein. Die Investitionen der Freilichtbühne für zwölf neue Funkmikrofone, die in einem anderen Frequenzbereich arbeiten beträgt 15.000 Euro, eine hohe Summe, die der Bühnenbetreiber alleine tragen muss. Entschädigungszahlungen bei nachgewiesenen Störungen wurden zwar in Aussicht gestellt, jedoch nur für neuere Anlagen, die nach 2006 angeschafft wurden. In vielen Vereinen werden die Mikrofone nicht täglich genutzt, dadurch haben sie eine längere Lebensdauer, Entschädigungen werden daher die Ausnahme sein.
Als Sekundärnutzer in diesem Frequenzbereich haben die Funkmikrofone streng genommen kein Recht auf einen störungsfreien Betrieb, dass viele ehrenamtlich arbeitende Vereinsmitglieder das gerade im Jahr des Ehrenamtes als Hohn empfinden ist nachvollziehbar auch vor dem Hintergrund der hohen Einnahmen, die durch die Frequenzversteigerung, insbesondere durch diese Frequenzen erzielt wurden.



Vermutlich nutzt die Bühne aber keine "billigen" Mikros für 600€ sondern für 1200€. Das ist kein überzogener Preis.