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17.5.2012
Mittwoch 25. April 2012 | Keine Anmerkungen

Telekom LTE für Bonn, Hamburg, Leipzig und München

Die Deutsche Telekom hat offiziell vier weitere deutsche Städte mit einem LTE-Netz ausgestattet. In Bonn, Hamburg, Leipzig und München sind jetzt Datenraten mit der neuen Mobilfunktechnologie von bis zu 100 MBit/s möglich. Noch...[mehr]

Montag 23. April 2012 | 1 Anmerkung(en)

Neue MobileInternet Datentarife von Vodafone für Laptop und Tablet

Neue Vodafone Tarife

Vodafone Deutschland startet ab heute mit der Vermarktung seines neuen Datentarif-Angebotes für Laptops und Tablets. Die neuen MobileInternet Flat-Tarife bieten jetzt bei gleichem Preis bis zu dreifach höhere Datenraten. Für...[mehr]

Freitag 06. April 2012 | 1 Anmerkung(en)

LTE-Internet bereits für 13 Millionen Haushalte verfügbar

Der Ausbau der mobilen Breitbandnetze geht zügig voran. Aktuell können in Deutschland bereits etwa 13 Millionen Haushalte den neuen Mobilfunkstandard LTE nutzen. Das hat eine Umfrage des Hightech-Verbands BITKOM bei den ...[mehr]

News

Exposition der Bevölkerung durch LTE-Sendeanlagen - IZMF gibt Pilotstudie in Auftrag

IZMF- Geschäftsführerin Dagmar Wiebusch

IZMF- Geschäftsführerin Dagmar Wiebusch

Viele Menschen und Kommunen beschäftigt derzeit die Frage, wie sich die Mobilfunkimmissionen durch den Ausbau der LTE-Netze verändern. "Mit dem Ziel, bereits im Vorfeld eines flächendeckenden LTE-Netzausbaus konkrete Messdaten zu den LTE-Mobilfunkfeldern zu ermitteln, hat das IZMF im Sommer 2010 eine Pilotstudie in Auftrag gegeben", erläutert Dagmar Wiebusch, Geschäftsführerin des IZMF.

Die Durchführung dieser Studie zur messtechnischen Erfassung der LTE-Immissionen liegt beim renommierten Institut für Mobil- und Satellitenfunktechnik (IMST). Sie ist international eine der ersten Studien dieser Art. Untersucht werden insgesamt sieben LTE-Sendeanlagen, davon fünf im Testbetrieb in Baden-Württemberg und Nordrhein-Westfalen, sowie zwei LTE-Sendeanlagen in Brandenburg und Bayern im realen Pilotbetrieb.

Ohne leistungsfähigen Zugang zum Internet ist eine Teilhabe am gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Leben heute kaum mehr möglich. Vor diesem Hintergrund setzt die deutsche Bundesregierung zur Standortsicherung auf den schnellen Ausbau der neuen Mobilfunktechnologie LTE (Long Term Evolution). Neben mehr Kapazität und Tempo für das mobile Internet soll LTE vor allem schon bald ländliche Gebiete funkgebunden mit schnellem Internet versorgen. Die höchste Priorität haben dabei Gemeinden ohne Breitbandanschluss, die sogenannten "weißen Flecken".

Konkrete Messdaten schaffen Transparenz
Schon seit 2003 gibt das IZMF regelmäßig landesweite Messreihen in Auftrag. Für die im Nahbereich von GSM- und UMTS-Anlagen auftretenden Immissionen liegen bis heute mehrere Tausend Messergebnisse vor. Sie zeigen, dass der Mobilfunk trotz der permanenten Verdichtung der Netze die geltenden Grenzwerte bisher nur zu einem Bruchteil ausschöpft.

Für LTE-Basisstationen gelten, wie für alle Mobilfunksendeanlagen, die gesetzlichen Grenzwerte der 26. Verordnung des Bundes-Immissionsschutzgesetzes (BImSchV). "Über die konkret auftretenden Immissionen durch LTE-Basisstationen ist derzeit allerdings noch wenig bekannt", gibt Dagmar Wiebusch zu bedenken. Wie weit die Grenzwerte im Nahbereich durch LTE-Sendeanlagen ausgeschöpft werden, ist daher eine der zentralen Fragestellungen der Studie.

"Bei der Ermittlung der Immissionen haben wir besonderes Augenmerk darauf gelegt, dass über die LTE-Sendeanlagen derzeit nur ein geringes Verkehrsaufkommen abgewickelt wird. Sämtliche Messdaten werden daher auf eine maximal mögliche Vollauslastung der LTE-Anlagen hochgerechnet. So stellt das Verfahren eine zuverlässige Abschätzung der künftig zu erwartenden Immissionen sicher", erklärt Dr. Christian Bornkessel, Projektleiter beim IMST.

Signifikante Steigerung der Datenübertragungsraten
Die LTE-Technologie ist technisch gesehen der Nachfolger der UMTS/HSPA (High Speed Packet Access) Mobilfunktechnologie. LTE ermöglicht eine signifikante Steigerung der Datenübertragungsrate von bis zu 100 Megabit (MBit) pro Sekunde in Verbindung mit sehr kurzen Antwortzeiten. Wie schon bei der Einführung von UMTS werden auch für LTE neue Frequenzen benötigt. Im Wesentlichen stehen hierfür zwei Frequenzbereiche zur Verfügung: Der durch die Digitalisierung des Rundfunks frei gewordene Bereich um 800 MHz (790 - 862 MHz), der auch als Opens internal link in current windowDigitale Dividende bezeichnet wird, sowie der Bereich um 2600 MHz (2500 - 2690 MHz). Ihre Versteigerung durch die Bundesnetzagentur ging am 20. Mai 2010 zu Ende. Jeder der vier in Deutschland aktiven Mobilfunknetzbetreiber hat Frequenzblöcke ersteigert und beginnt derzeit mit dem Aufbau der LTE-Netze.

Öffentliche Präsentation der Ergebnisse
Nach Abschluss aller Messungen und Auswertung der gewonnenen Daten präsentiert das IZMF die Ergebnisse der Pilotstudie am 10.11.2010 in München im Rahmen einer Pressekonferenz. Darüber hinaus sind für 2011 bundesweit Workshops für kommunale Mandatsträger und Mitarbeiter kommunaler Verwaltungen geplant.

Die Messergebnisse und ihre Bewertung aus technischer und biologischer Sicht wie auch alle Informationen zum Messverfahren stehen nach Abschluss der Messreihe unter www.izmf.de auf der Webseite des IZMF zum Download bereit.

11.10.2010 11:44 Alter: 2 Jahre

Kommentare

charles, 11-10-10 13:36:
Bevor man diese Studie anfängt, sollte man erst http://www.milieuziektes.nl/Pagina200.html richtig gut lesen und verstehen.
Sonst kommt wieder eine Studie wo die Betroffenen nicht richtig untersucht wurden, und deswegen wieder falsche Schlüsse gezogen werden.
Die Elektrosensitive sind zwar eine Minderheit, aber trotzdem beachtlich.
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