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News
E-Plus darf HSPA+ auf 900 MHz GSM Frequenzen anbieten.
Wie die Onlineausgabe der Welt
berichtet, hat die Bundesnetzagentur dem Netzbetreiber E-Plus die Erlaubnis erteilt
HSPA+ auf den GSM Frequenzen im 900 MHz Bereich zu betreiben. Dieser Bereich ist eigentlich für die GSM Nutzung eingeschränkt, an 25 Standorten darf E-Plus von nun an in diesem Frequenzbereich ein mobiles Breitbandnetz betreiben.
E-Plus hat in diesem Frequenzbereich 5MHz gepaart zwischen 880 und 885 MHz und 925 bis 930 MHz (Uplink). Die GSM Versorgung müsste der Netzbetreiber dann in diesen Regionen über den 1800 MHz Bereich sichern, wenn die 900 MHz Frequenzen mit HSPA+ genutzt werden. Eine Flächendeckende Versorgung ist daher nicht möglich.
Die Anbieter Telekom, Vodafone und O2 haben in der Frequenzversteigerung im April diesen Jahres für viel Geld je 10 MHz gepaart im Bereich der
Digitalen Dividende ersteigert, E-Plus war bei der Versteigerung leer ausgegangen und sucht nun offensichtlich eine Alternative um Breitband in ländlichen Regionen anbieten zu können. O2 zeigte sich nach dem Bericht der "Welt" irritiert über die Entscheidung der Bundesnetzagentur.
Nach Auskunft der Bundesnetzagentur haben jedoch auch die anderen Netzbetreiber die Möglichkeit entsprechende Anträge zu stellen. Damit ist auch klar, dass es keine generelle Freigabe der 900 MHz Frequenzen für die Nutzung anderer Technologien gibt. Generell ist die Bundesnetzagentur jedoch an einer Öffnung dieses Frequenzbereichs für andere Technologien interessiert.
Das sogenannte "Refarming" also die Neuverwendung von GSM Frequenzen gibt es bereits in Polen. Dort hat der Netzbetreiber Mobyland ungenutzte GSM Frequenzen im 1800 MHz Bereich verwendet um eine LTE Netz aufzubauen.




Noch vor Wochen wurde E-Plus belächelt für die Ankündigung, ein HSPA+-Netz aufzubauen und LTE erst einmal zu vernachlässigen: Keine LTE-Frequenzen, keine Zukunft, war der Tenor in vielen Foren und Kommentaren. Und der Hinweis von E-Plus, man setze lieber auf eine Technologie, für die es schon jetzt ausreichend Endgeräte gibt, wurde als nicht ernst zu nehmen abgetan. Die Beurteilung der Chancen von E-Plus, mit den anderen Anbietern beim Datennetz zumindest gleich zu ziehen, klingt jetzt schon viel positiver.
Rainer
BASE-Netzbotschafter
base-netzbotschafter.de
Naja , aber für manche wäre es aber ein großer Fortschritt ; D
( mich einbezogen )
mfg Kev ; P
Wie sieht das denn aus mit E-Plus? Also kann man dann jetzt vieleicht in manchen Ortschaften bald HSPA+ empfangen, weil durch die Frequenzen sehr guter Empfang gewährleistet ist?!
Und wird E-Plus auch einen "Festnetz-Tarif" inklusive Router anbieten, der dann also ähnlich funktioniert wie das normale Kabelgebundene DSL?!
Vieleicht kann der Freie Mitarbeiter dazu ja etwas sagen ;)
Gruß Matt