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23.7.2017

LTE Fachbeiträge

Fachbeiträge zu verschiedenen Bereichen der LTE Mobilfunk Technik:

Opens internal link in current windowLTE Advanced
Opens internal link in current windowSprachübermittlung im LTE Netz
Opens internal link in current windowEPC / SAE Das LTE Kernnetz
Opens internal link in current windowFemtozellen
Opens internal link in current windowDie LTE/SAE-Test-Initiative LSTI
Opens internal link in current windowDigitale Dividende

Freitag 09. Oktober 2015 | Keine Anmerkungen

LTE Smartphone Tarif: simply LTE Mini SMS 3GB für 11,99 Euro

Ab dem 09.10.2015 hat simply ein neues Tarifangebot. Der Smartphone Tarif simply LTE Mini SMS 3GB kostet nur 11,99 Euro. Darin enthalten sind 200 Freiminuten Telefonieren, eine SMS Flatrate, mit der unbegrenzt SMS versendet...[mehr]

Freitag 01. Mai 2015 | Keine Anmerkungen

Wiko präsentiert RIDGE FAB 4G 5,5-Zoll Dual-SIM-Smartphone mit LTE

WIKO RIDGE FAB 4G

Der Smartphone-Hersteller Wiko präsentiert mit dem RIDGE FAB 4G den großen Bruder des RIDGE 4G, das auf dem Mobile World Congress in Barcelona erstmals gezeigt wurde. Augenscheinlichster Unterschied zum RIDGE 4G ist dabei die...[mehr]

Donnerstag 30. April 2015 | Keine Anmerkungen

Vodafone-LTE im Berliner S-Bahn Netz

Vodafone LTE

Düsseldorf, 30. April 2015 - Gute Nachrichten für S-Bahn-Nutzer in der Bundeshauptstadt: Vodafone hat das Mobilfunknetz im Nord-Süd-Tunnel deutlich verbessert. Ab Montag, 4. Mai 2015, surfen nicht nur Vodafone-Kunden, sondern...[mehr]

EPC (Evolved Packet Core) - das LTE Kernnetz

Die Mobilfunknetze der Zukunft werden immer größer werdende Datenmengen übertragen müssen. Der User verlangt höhere Bandbreiten, während der Carrier versuchen die Kosten pro Bit zu verringern. Das Große Ziel ist es eine einheitliche Architektur zu implementieren, die eine Ende zu Ende Übertragung auf Basis des Internet Protocol (IP) ermöglicht. Die Integration von anderen IP Basierten Technologien, wie mobile WiMAX oder WLAN ist Bestandteil dieser Entwicklung.
Um diesen Anforderungen gerecht werden zu können bedarf es bei der LTE Einführung auch erheblicher Veränderungen am Kernnetz. LTE beschreibt dabei die Luftschnittstelle (auch E-UTRAN), die sich unter anderem durch technische Entwicklung im Bereich Antennentechnologie und Modulationsverfahren definiert.

Zur Neuentwicklung von LTE gehört jedoch nicht nur die Luftschnittstelle, sondern auch ein neues Kernnetz, im englischen als Core Network (CN) bezeichnet. LTE wird oft im Zusammenhang mit SAE genannt (LTE/SAE), SAE (System Architecture Evolution) beschreibt die Entwicklung des Kernnetzes und wird genau wie LTE vom 3GPP standardisiert. Das Kernnetz selber, das aus dieser Entwicklung hervorgeht wird als EPC (Evolved Packet Core) bezeichnet. Auch die Abkürzung EPS (Evolved Packet System) wird immer häufiger verwendet, bezeichnet aber genauso das Kernnetz.

Das Ziel dieser Entwicklung ist eine deutlich vereinfachte Netzstruktur, die rein IP basiert ist und auch als All-IP Netz bezeichnet wird. Leitungsvermittelnde Übertragung ist in diesem System nicht mehr vorgesehen. Dennoch muss die Kompatibilität zu anderen Zugangstechniken, so auch Festnetzanschlüsse gewährleistet sein. Die vereinfachte Struktur dient dazu Kosten zu reduzieren und Pakete schnelle vom Sender zum Empfänger zu schicken, also einer Reduzierung der Latenzzeiten. Der EPC Besteht aus mehreren Komponenten unter anderen zur Trennung von Nutzdaten und Signalisierungsinformationen. Die Abgebildeten Schnittstellen zwischen den Komponenten sind, wie es in einem All-IP Netz vorgegeben ist, alle IP basiert.

Aufbau des EPC mit Schnittstellen
Aufbau des EPC mit Schnittstellen (Klick- Vergrößerung)


Für die Signalisierung ist die MME (Management Mobility Entity) zuständig. Signalisierungsdaten und Nutzerdaten laufen im LTE Netz getrennt voneinander, bei UMTS war das noch anders. Die Signalisierungsaufgaben im LTE Netz laufen über die MME ab. Dazu gehört beispielsweise die Anmeldung der Mobilfunk Teilnehmers am Netz, aber auch die Authentifizierung und Lokalisierung. Das Endgerät meldet sich an der MME an, sobald es eingeschaltet wird, die MME verbindet sich daraufhin, mit dem HSS (Home Subscriber Server), der die Teilnehmerdatenbank beinhaltet und weist dem Endgerät einen Serving Gateway (S-GW) zu .

Der HSS ist keine SAE spezifische Neuentwicklung, er ersetzt das in GSM und UMTS Netzen verwendete HLR (Home Location Register). Das Serving Gateway wird zusammen mit dem PDN Gateway auch als SAE Gateway bezeichnet, beide werden oft in einer Einheit zusammengefasst. Jedes Endgerät, das am Netz angemeldet ist, ist zurzeit nur mit einem S-GW verbunden. Der S-GW übernimmt das Routen der Nutzerdaten zwischen der Basisstation und dem PDN-GW. Der PDN-GW stellt die Schnittstelle zum externen IP Netzwerk dar und hat die Aufgabe dem Nutzer eine IP Adresse zuzuweisen.

Das PCRF (Policy and Charging Rules Function) hat die Aufgabe, wie der Name schon sagt, Policy und Charging Regeln festzulegen. Die Regelungen betreffen den PDN-GW, da der PCRF Datenflüsse zulassen oder ablehnen kann. Auch die Verrechnung gehört zu den Aufgaben. Das PCRF hat die Aufgabe verschiedene Datenströme zu identifizieren und entsprechende Verrechnungsrichtlinien, die der Netzbetreiber vorher festgelegt hat, anzuwenden. Verschiedene Dienste können so unterschiedlich abgerechnet werden bzw. Netzinterne Dienste auch kostenlos angeboten werden.